Das antikapitalistische Archiv

31. Oktober 2006

Communismus und Liebeskummer

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Eigentlich ist Liebeskummer ja etwas furchtbar communistisches: die Befriedigung all seiner Bedürfnisse schwebt einem Tag für Tag vor den Augen rum und aus irgendwelchen, allesamt irrationalen Gründen geht sie nie in Erfüllung. Es ist, rein gefühlsmäßig, ganz anders, als es sein müsste, wenn es richtig laufen sollte.
Und, mal ganz ehrlich: sind wir nicht, subjektiv, alle wegen Liebeskummer Communisten geworden?
Communismus ist für mich sowieso definiert als eine Gesellschaft, in der es keinen Liebeskummer mehr geben wird, also bei mir ist der Fall ohnehin klar. Sei es, weil er ohnehin ein Teil der bürgerlichen Besitzstandsideologie im Bereich der romantischen Zweierbeziehungen ist, sei es, weil dann einfach jeder mit jedem und so weiter. Kommt ja aufs gleiche raus, nur eben von zwei verschiedenen Seiten betrachtet.

2 Kommentare

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  1. eine Welt ohne Liebeskummer stelle ich mir aber trist vor…. der Liebeskummer gehört doch zur Liebe dazu… und die Liebe abschaffen wäre doch echt nicht so schön!
    Dann wären am ende doch die Borg der communismus! :)

    Comment von phex — 4. Dezember 2006 @ 16:58

  2. Ach, das ist doch von dir mal rein immanent gedacht. :p

    Comment von Administrator — 8. Dezember 2006 @ 00:31

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