Das antikapitalistische Archiv

8. Dezember 2006

Der bürgerliche Staat


Das Gesetz in seiner ehernen Majestät verbietet es dem Reichen wie dem Armen, zu betteln, Brot zu stehlen und unter Brücken zu nächtigen. (Anatole France)

Dieses Zitat, das ich in der SDAJ-Zeitung „Kontra!“ gefunden habe, muss man sich wirklich auf der Zunge zergehen lassen. Kürzer kann man den tollen bürgerlichen Staat wohl nicht abfertigen, der sogar noch dem Arbeitslosen erlaubt, Aktien zu kaufen. Prima!

3 Kommentare

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  1. Hi Paul,

    Die E-mail kommt noch, vielleicht schon morgen.

    Zum Eintrag: Ich denke, dass dieses Zitat nicht nur Stoff für eine Staatskritik liefert, sondern ebenso für die Ideale, die der Staat durchzusetzen garantiert. Eben das real existierende Ideal von Gleichheit, welches, das stimmt natürlich, nicht vom bürgerlichen Staat zu trennen ist.

    Gruß,

    Schorsch

    Comment von Schorsch — 8. Dezember 2006 @ 22:15

  2. Klar, sicher, die abstrakte Rechtsordnung samt ihrem abstrakten Gleichheitsabspruch wird kritisiert. Allerdings in Anspielung darauf, dass diese abstrakte Gleichheit ja konkrete Ungerechtigkeit erzeugt, würde ich sagen.

    P.S: Am besten wir setzen die Diskussion per E-mail fort. Ich bin zumindest sehr gespannt, was da noch kommt. (-;

    Comment von Administrator — 12. Dezember 2006 @ 01:38

  3. Auch wenns eigentlich nicht zum thema passt, egal:
    Wo waren wir denn am Freitag?
    gruß Dr. Kollossos

    Comment von Dr. Kollossos — 25. März 2007 @ 16:29

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